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Unser Japan-Tag
Dienstag, der 08.
Februar 2011wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Die Japanisch-SchülerInnen
der Jugenddorf-Christophorus-Schule Königswinter, des Gymnasiums
Rodenkirchen und meiner Japanisch-AG, unter Leitung von Frau
Trumpa-Sensei, trafen sich zu einem gemeinsamen Japan-Tag.
Zuerst ging es in
das japanische Restaurant "Nikko". Jenseits von Pizza,
Döner und Hamburgern wollte ich hier mal was echt Neues
kennenlernen. Serviert wurde ein japanisches Menue mit Suppe,
frittiertem Gemüse (jap. "Tempura"), Geflügelspießen,
süßem Spinat, Reis und natürlich Sushi. Mehrere
Minuten lang wurden die verschiedenen Speisen zunächst
betrachtetet, beschnuppert und hin- und hergeschoben (…meiner
Pizza oder meinem Hamburger habe ich nie so viel Aufmerksamkeit
geschenkt..).
Dann begann ich,
genau wie die Anderen, mehr oder weniger geräuschvoll nach
japanischer Sitte meine Suppe zu "schlürfen".
Den anschließenden Kleinkrieg mit den Ess-Stäbchen
habe ich gewonnen und wir alle haben das tolle Essen wirklich
genießen können.
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Die vielen fremden
Speisen, ihr exotischer Geruch, das ungewöhnliche Aussehen
und nicht zuletzt die Art der Darreichung waren sehr beeindruckend.
Zum Abschluss bekamen wir noch "Grüntee-Eis"
und "Rote-Bohnen-Eis" serviert.
Mit vollem Bauch
ging es dann in das nahegelegene japanische Kulturinstitut.
Hier stand die Vorführung des japanischen Films ""Linda
! Linda! Linda! " in japanischer Sprache mit deutschen
Untertiteln auf dem Programm.
Begrüßt
wurden wir mit vielen Verbeugungen und einem freundlichem Lächeln
von Frau Mayumi Mitsuya, der Lektorin des Instituts. Dann wurden
wir in den Kinossal geführt und die teilnehmenden Schulen
stellten sich einander noch einmal offiziell vor.
Der Film handelte
von einer Mädchenband, die auf der alljährlichen Schulfeier
auftreten soll. Leider kommt der Band kurzfristig ihre Sängerin
abhanden und wird ersetzt durch eine koreanische Austauschschülerin.
Die versteht gar kein Japanisch und sagt deshalb immer nur "hai"
(also "ja"). Singen kann die Koreanerin auch nicht,
aber das hält sie und die Band nicht davon ab, trotzdem
auf der Schulfeier aufzutreten.
Den Film fand ich
ein wenig langatmig. Man bekam jedoch einen wirklich interessanten
Einblick in das Leben japanischer Schüler. Besonders beeindruckend
war die Szenerie, die sich am Tag der Schulfeier abspielte.
Bunte Farben, fröhliche Menschen und viele Aktivitäten.
Außerdem war es sehr interessant zu sehen, wie japanische
Schüler miteinander umgehen. Sie sind freundlich und warmherzig,
aber auch sehr sarkastisch.
Ich fand, dass unser
Japan-Tag eine gute Möglichkeit war, unsere Japanisch-Kenntnisse
ein wenig zu testen und er war auf jeden Fall eine tolle Gelegenheit,
einen Eindruck von der japanischen Kultur zu erhalten.
Wie schon gesagt, der Tag wird mir noch lange in Erinnerung
bleiben!
Nuray Patlican, 9c
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