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1. Ausflug der Japanisch-AG - "Manga- Ausstellung und Nudelsuppe"

Nach einigen landeskundlichen Einheiten an jedem zweiten Freitag im Monat (z.B. zu den Themen japanischer Alltag oder japanische Kaiserfamilie) war für den 29. September 2006 der erste "Ausflug" angesetzt.

Immerhin 17 Schülerinnen und Schüler fanden sich pünktlich um 14 Uhr am Japanischen Kulturinstitut (JKI) am Aachener Weiher ein und wurden vom dortigen Direktor, Herrn Homma, persönlich mit einer Verbeugung, einem Handschlag und einem "Konnichi wa" ("Guten Tag") begrüßt. Da wichtige Floskeln und Verbeugungen auch in der AG geübt worden waren, für die Siebtklässler kein Problem, richtig zu reagieren!

Dann gab es einen "Mini-Sprachkurs" von Frau Numazaki, Lektorin am JKI, bei der sich jede/r ihr vorstellte und sich für ihr Geschenk, eine Schriftentafel, bedankte, auch diesmal mit den richtigen Worten auf den Lippen und einer Verbeugung dazu.

Durch die Ausstellung "Kugelblitz" führte dann Frau Ziegenbein, eine deutsche Mitarbeiterin des JKI. Es handelte sich dabei um ein Projekt zwischen einer japanischen und einer deutschen Künstlergruppe, die das Thema "Kugel" als Gemeinsamkeit für ihre insgesamt 18 Panele genommen hatte. Die Schüler/innen hatten großen Spaß daran, die z.T. doch sehr absurden Geschichten zu interpretieren und überraschten mit ihren Erklärungen auch häufig Frau Ziegenbein.

 

 


Ein Auszug aus dem Kölner Stadtanzeiger zur Ausstellung:
"Kugelblitz ist rotziger, anarchischer und aufwühlender als die sonst häufig sehr zurückhaltenden Kunstpräsentationen (des JKI)".

Die nächste Station war das Restaurant "Shokudo" in Fußnähe des JKI, wo alle gerade noch Platz fanden und die meisten zum ersten Mal in ihrem Leben eine japanisch/chinesische Nudelsuppe aßen. Dabei war die Erfahrung, dafür ausgerechnet Stäbchen zu benutzen, eine der besonderen Art. Vor allem die Methode "Winde" (Aufwickeln der Nudeln mit beiden Stäbchen zugleich) lockte sogar die Köche aus der Küche hervor. Erwähnt werden muss natürlich auch die Tatsache, dass sich einige sogar an Sushi heranwagten!

Abschließend kauften sich viele noch einen (zugegeben chinesischen) Glückskeks und traten daraufhin den Rückweg an.

Hier einige Kommentare der Teilnehmer/innen:
"Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen, nur das Essen hat mir nicht geschmeckt." (Sarah, 7c)
"Die Ausstellung fand ich ganz interessant. Das Essen war lecker, aber das Grünteeeis war am leckersten." (Lisa, 7c)
"Ich fand die Ausstellung gut, und sie beruhte auf einer witzigen Idee. Aber sie war ziemlich klein. Das Essen war ganz gut, aber viel zu viel." (Mara, 7b)
"Das Essen war anders als man es gewohnt ist." (Anja, 7c)

Heike Trumpa, Leiterin der Japanisch-AG