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Soziales Lernen in der Erprobungsstufe
Dem Bildungsauftrag des Gymnasiums entsprechend soll das soziale
Lernen an der Kaiserin-Theophanu-Schule "Hilfen geben zur
Entwicklung einer mündigen und sozial verantwortlichen
Persönlichkeit (…)." Besonders in der Erprobungsstufe
werden daher folgende Aspekte des sozialen Lernens fokussiert:
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Förderung eines positiven Klimas in den Lerngruppen,
das sich vor allem durch gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft
zur Übernahme von Verantwortung in der Gruppe zeigt.
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Förderung eines positiven Selbstkonzeptes der Schüler
, das sich unter anderem in einer realistischen Selbsteinschätzung
äußert, sowie der Empathie- und Kritikfähigkeit
und der Fähigkeit zum reflektiertem Handeln innerhalb
der schulischen Gemeinschaft.
Der Förderung des positiven Klimas in den Lerngruppen
dienen neben den Inhalten und Organisationsformen des Unterrichts
auch die an unserer Schule durchgeführten außerunterrichtlichen
Aktivitäten (z. B. Kennenlernfahrten, Wandertage, Ausflüge
zu kulturellen Einrichtungen). Ziel ist es den positiven Gruppenbildungsprozess
jeder einzelnen Klasse zu unterstützen. Dafür werden
in den jeweiligen Lerngruppen verbindliche Regeln erarbeitet,
die sowohl einer positiven Lernatmosphäre als auch der
Entwicklung sozialer Kompetenzen dienen. Die aufgestellten Regeln
sollen in besonderer Weise von Toleranz und Achtung gegenüber
den Mitschülern sowie dem Lehrpersonal geprägt sein.
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Die o. g. sozialen Kompetenzen innerhalb der Gruppe können
nur entwickelt werden, wenn jeder Schüler aufgrund seiner
positiven und reflektierten Grundeinstellung zur eigenen Person
sozial integrationsfähig, bindungsfähig, empathiefähig
und kritikfähig (gegenüber anderen und sich selbst)
ist. Der Erwerb dieser Fähigkeiten wird an der Kaiserin-Theophanu-Schule
durch das Konzept "Lions-Quest - Erwachsen werden"
unterstützt.
Dabei handelt es sich um ein vom "Lions-Club" und
"Quest-International" gefördertes Programm zum
sozialen Lernen, das in Zusammenarbeit mit Hochschulen entwickelt
und nach einer Probephase vom Ministerium für Wissenschaft
und Bildung des Landes NRW für die Schulpraxis sehr empfohlen
wurde. An der für den professionellen Einsatz des Programms
notwendigen Lehrerfortbildung haben bereits viele Kollegen unserer
Schule teilgenommen.
Dieses Programm besteht aus verschiedenen inhaltlichen Kapiteln,
die sich in Form eines Spiralcurriculums dem jeweiligen Entwicklungsstand
der Lerngruppe anpassen. Die einzelnen Programmteile (z. B.
"Ich und meine neue Gruppe", "Stärkung des
Selbstvertrauens", "Mit Gefühlen umgehen")
werden in ganzheitlichen Unterrichtsformen (z. B. Rollenspielen,
kreativen Arbeitsphasen) durchlaufen, so dass die Schüler
die Entwicklung ihrer Persönlichkeit in der Gruppe aktiv
erfahren.
U. Merten-Boeßenecker
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