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.Kaiserin-Theophanu-Schule, 51103 Köln-Kalk
 
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Schulprofil

 
Soziales Lernen in der Erprobungsstufe

Dem Bildungsauftrag des Gymnasiums entsprechend soll das soziale Lernen an der Kaiserin-Theophanu-Schule "Hilfen geben zur Entwicklung einer mündigen und sozial verantwortlichen Persönlichkeit (…)." Besonders in der Erprobungsstufe werden daher folgende Aspekte des sozialen Lernens fokussiert:

  • Förderung eines positiven Klimas in den Lerngruppen, das sich vor allem durch gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung in der Gruppe zeigt.

  • Förderung eines positiven Selbstkonzeptes der Schüler , das sich unter anderem in einer realistischen Selbsteinschätzung äußert, sowie der Empathie- und Kritikfähigkeit und der Fähigkeit zum reflektiertem Handeln innerhalb der schulischen Gemeinschaft.

Der Förderung des positiven Klimas in den Lerngruppen dienen neben den Inhalten und Organisationsformen des Unterrichts auch die an unserer Schule durchgeführten außerunterrichtlichen Aktivitäten (z. B. Kennenlernfahrten, Wandertage, Ausflüge zu kulturellen Einrichtungen). Ziel ist es den positiven Gruppenbildungsprozess jeder einzelnen Klasse zu unterstützen. Dafür werden in den jeweiligen Lerngruppen verbindliche Regeln erarbeitet, die sowohl einer positiven Lernatmosphäre als auch der Entwicklung sozialer Kompetenzen dienen. Die aufgestellten Regeln sollen in besonderer Weise von Toleranz und Achtung gegenüber den Mitschülern sowie dem Lehrpersonal geprägt sein.

 

Die o. g. sozialen Kompetenzen innerhalb der Gruppe können nur entwickelt werden, wenn jeder Schüler aufgrund seiner positiven und reflektierten Grundeinstellung zur eigenen Person sozial integrationsfähig, bindungsfähig, empathiefähig und kritikfähig (gegenüber anderen und sich selbst) ist. Der Erwerb dieser Fähigkeiten wird an der Kaiserin-Theophanu-Schule durch das Konzept "Lions-Quest - Erwachsen werden" unterstützt.

Dabei handelt es sich um ein vom "Lions-Club" und "Quest-International" gefördertes Programm zum sozialen Lernen, das in Zusammenarbeit mit Hochschulen entwickelt und nach einer Probephase vom Ministerium für Wissenschaft und Bildung des Landes NRW für die Schulpraxis sehr empfohlen wurde. An der für den professionellen Einsatz des Programms notwendigen Lehrerfortbildung haben bereits viele Kollegen unserer Schule teilgenommen.
Dieses Programm besteht aus verschiedenen inhaltlichen Kapiteln, die sich in Form eines Spiralcurriculums dem jeweiligen Entwicklungsstand der Lerngruppe anpassen. Die einzelnen Programmteile (z. B. "Ich und meine neue Gruppe", "Stärkung des Selbstvertrauens", "Mit Gefühlen umgehen") werden in ganzheitlichen Unterrichtsformen (z. B. Rollenspielen, kreativen Arbeitsphasen) durchlaufen, so dass die Schüler die Entwicklung ihrer Persönlichkeit in der Gruppe aktiv erfahren.

U. Merten-Boeßenecker